Home
Tonstörung

Fotos u. Berichte
Events
Konzerte

Radio
Tonstörung
Whirlpool
Mera Luna 2007

Bandportraits

Links

Privat
Info u. Kontakt
Termine
Fotos

Impressum
Home > Events > M'era Luna Festival 2007

M'era Luna Festival 2007

Bericht

Bericht - Besucher und Impressionen - Konzerte Samstag - Konzerte Sonntag

Das Mera Luna Festival 2007 stand für mich unter einem wenig guten Motto: Stress! Am Rande des "Festivalauftritts" von Radio Tonkuhle blieb teilweise zu wenig Zeit, Konzerte in Ruhe anzusehen. Letztlich ist aber doch eine stattliche Liste zusammengekommen. Hier meine Eindrücke in aller kürze, Fotos gibt es auf den folgenden Seiten.

Lola Angst - endlich habe ich mal die Kirchenorgel Lola gesehen, die sogar Feuer spucken kann. Zwischenzeitlich hab ich mir allerdings Sorgen um die Bühnenbeleuchtung gemacht.

Jesus on Extasy - ganz nett, aber es ist nichts hängen geblieben.

Necro Facility - verglichen mit ihrer Musik sahen die beiden ja ziemlich harmlos aus, die netten Nachbarsjungen von nebenan. Auch wenn das optische nicht ganz den Erwartungen entsprach, musikalisch auf jeden Fall ganz nach meinem Geschmack.

Client - sehr nett anzusehen und dass ex DAF Musiker Robert Görl neuerdings bei Client Schlagzeug spielt, finde ich besonders bemerkenswert.

Covenant - wie immer sehr schön, verglichen mit zurückliegenden Auftritten sprang für mich dieses Mal der Funke allerdings nicht über. Ärgerlicherweise kommen Covenant auch immer genau dann zum Mera Luna Festival, wenn sie gerade kein neues Album am Start haben.

Nosferatu - für das erste mal sehen und hören sehr nett.

Dir en grey - immerhin witzig anzusehen, musikalisch aber eher anstrengend. Als schöne Musik konnte man das wahrlich nicht bezeichnen.

Emilie Autumn - ein herausragendes Highlight, was vor allem an den viktorianischen Kostümen und der aufwendigen Choreographie von Emilie und ihren drei Tänzerinnen lag. Ein aus dem Rahmen fallender Auftritt, der auch bei szenefremden Besuchern Eindruck hinterlassen hat.

And One - wie immer live ein unterhaltsamer Genuss, auch wenn der Humor von Steve Naghavi nicht jedermanns Sache ist, wie dem Kommentaren einiger Leute um mich herum zu entnehmen war. Nimmt man den Besucherandrang als Maßstab, der heimliche Headliner des Samstags.

Tool - waren technisch perfekt und die Lichtshow und Projektionen waren toll anzusehen. Die Musik bleibt für mich aber wenig zugänglich. Mal so anhören war ganz nett, aber mehr ist auch nicht geblieben.

Angels & Agony - ich mag einige Stücke des neuen Albums. Aber Live werde ich mit Angels & Agony nicht warm. Die Stimme des Sängers ist live ziemlich ätzend und Ausstrahlung hat weder der Sänger noch jemand anderes aus der Band.

Krypteria - sehr ansehnliche Liveshow. Auf die Art Musik wäre ich vor 3 Jahren sicherlich voll abgefahren, dieses Mal hielt sich die Begeisterung allerdings in Grenzen.

Diorama - hatte ich bislang unterschätzt. Gleich mehrere Stücke fand ich in ihrer Vielschichtigkeit und mit versteckten Klängen und Melodien, die plötzlich frei wurden, richtig genial. Da habe ich es bedauert, dass ich nicht bis zum Ende bleiben konnte.

Rabia Sorda - hat mir auf Anhieb besser gefallen, als alles von Hocico zusammen.

Welle Erdball - habe leider nur die ersten 3 Stücke sehen können. Gleich am Anfang mit Die Roboter ein Kraftwerk Cover. Ungewohnt, schamlos, aber passend! Das sah gut aus.

Skinny Puppy - mein persönlicher Headliner. Der einzige Auftritt, bei dem es mir gelungen ist, mal alles ablenkende um mich herum zu vergessen. Nach Skinny Puppy stand jedenfalls fest, dass sich auch dieses Festival wieder gelohnt hatte. Der Skinny Puppy Auftritt vor 2 Jahren im Dunkeln gefiel allerdings noch besser.

Deine Lakeien - sehr schön, das Set mit der Neuen Philharmonie Frankfurt nochmal zu sehen. Sogar der Sound war für die Verhältnisse akzeptabel.

Anne Clark - mittlerweile habe ich die aktuelle Anne Clark Besetzung schon zum dritten Mal gesehen und bin immer wieder angetan, was diese Band aus dem altbekannten Songmaterial macht. Das hat Spaß gemacht und zählt auch zu meinen persönlichen Höhepunkten des Festivals.

Jesus and the mary chain - als ich mich jetzt im Vorfeld des Festivals wieder mit Jesus and the mary chain beschäftigt und in das 85er Album Psychochandy reingehört habe, dachte ich "geil, die hatten 'ne Kreissäge im studio". So schön schräg und abgedreht war das live jetzt leider nicht, da war ich etwas enttäuscht. Vielleicht nach zwei Festivaltagen aber auch nicht mehr aufnahmefähig.

Weitere Fotos vom Festival gibt es auf
www.tonkuhle.de
www.schallgrenzen.de
www.schwarzes-hildesheim.de
www.bf-pics.de

Bericht - Besucher und Impressionen - Konzerte Samstag - Konzerte Sonntag

Björn, 19.08.2007 16:28